Was ist das Internet of Things

IoT und Smart Home – Möglichkeiten, Steuerzentrale, Kosten

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Während Smart Home für die meisten ein Begriff ist, sieht es beim „Internet of Things“ (IoT) anders aus.

Inhalt:

Was ist das „Internet of Things“?

Was hat das Internet of Things mit Smart Home zu tun?

Die Smart Home-Steuerzentrale

Welche Smart Home-Steuerzentrale?

Welche Bereiche deckt das Smart Home ab?

Smart Home – Kosten

Für wen lohnt sich Smart Home?

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Was ist das Internet of Things?

Das Internet begleitet uns täglich auf unseren Smartphones und Computern und ist für die meisten gar nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Das Internet of Things (auch IoT, dt. Internet der Dinge) hingegen, ist für viele noch ein mit großen Fragezeichen behaftetes Fremdwort. Dabei, so könnte man sagen, macht das altbekannte Internet das Internet der Dinge für uns quasi erst greifbar. Denn vereinfacht kann man sich das Ganze so vorstellen, dass nicht mehr nur unsere Computer, Smartphones, Tablets oder andere mobile Endgeräte mit dem Internet verbunden sind, sondern nun eben auch jegliche Art der gewöhnlichsten Alltagsgegenstände. IoT verbindet also die reale mit der virtuellen Welt. Klingt nach Science Fiction? Wird aber ein immer weniger wegzudenkender Bestandteil unserer Gegenwart sein.

Die Motivation hinter dem IoT ist das effizientere Gestalten von Vorgängen und Prozessen zur Weiterentwicklung und somit die Optimierung der Arbeitsproduktivität. Tatsächlich gehört das IoT so in manchen Branchen bereits zum Tagesgeschehen. Etwa in der Logistik wird es genutzt, um Lieferketten zu verbessern und den Wettbewerbsvorteil zu erhöhen.

Auch in der Fahrzeugbranche ist das IoT bereits teilweise im Einsatz: So soll es durch miteinander kommunizierende Sensoren zur Unfallverhinderung von PKW und LKW beitragen und auch die Wartung und Instandhaltung dieser vereinfachen und schneller gestalten. Fehler müssten dann nicht erst gesucht werden oder sind schon vor ihrer Entstehung abschätzbar.

Die Einsatzmöglichkeiten des IoT sind schier unendlich und finden bereits in den unterschiedlichsten Branchen Anwendung.

Was hat das Internet of Things mit Smart Home zu tun?

Große Prominenz erhält das Internet der Dinge bereits durch den Smart Home-Bereich. Die Schlüsselfunktion, um das smarte Zuhause erst möglich zu machen, ist das Vernetzen der Haushaltsgeräte – sprich: Das Internet of Things. Die Möglichkeiten des IoT im privaten Raum werden dadurch beinahe unbegrenzt, weil selbst die alltäglichsten Gegenstände miteinander durch die Technologie des Internet of Things verbunden werden können. Sämtliche Gegenstände, die über einen Stromanschluss verfügen, zählen somit automatisch in den Bereich der Möglichkeiten. Und alle Haushaltsgeräte, Steuerungselemente, etc., die nicht über einen Stromanschluss verfügen, werden einfach durch ein batteriebetriebenes Gadget, eingebunden (z.B. Heizung, wird durch smarte Heizkörperthermostate IoT-fähig gemacht).

Um die unterschiedlichen Geräte nicht nur selbst mit dem Internet in Verbindung bringen zu können, sondern diese im Smart Home auch miteinander verknüpfen zu können, ist der Einsatz einer smarten Steuerzentrale notwendig.

Die Smart Home-Steuerzentrale

Die Steuerzentrale (auch Hub oder Gateway genannt) ist das Herzstück eines jeden smarten Zuhauses. Hierbei kann in offene und geschlossene Systeme unterschieden werden.

Ein offenes System verfügt über einen gängigen Funkstandard, welcher auch in den smarten Geräten verschiedener Hersteller vorhanden sein kann. Die gängigen Standards in der Smart Home-Welt sind Zigbee und Z-Wave, aber auch herkömmliches WLAN oder Bluetooth können für die Kommunikation zwischen den Geräten genutzt werden. Wichtig ist hierbei nur, dass die Geräte dann über den gleichen Funkstandard verfügen.

Vorteil: Sehr individuelles Smart Home und die Offenheit für neue Innovationen.
Nachteil: Die Einbindung neuer Technologien kann teilweise etwas komplizierter sein.

Bei dem geschlossenen System verfügen die Geräte nicht über einen Funkstandard, sondern über eine herstellereigene Gerätekommunikation. Wie es der Name schon sagt, lassen sich diese Systeme nicht mit Geräten anderer Hersteller erweitern, sondern funktionieren nur mit herstellereigenen Geräten.

Vorteil: Die Funktion der Geräte untereinander funktioniert reibungslos und die Anschaffung zusätzlicher Geräte ist meist etwas günstiger als bei den offenen Systemen.
Nachteil: Man ist an den Hersteller gebunden und das smarte Zuhause kann weniger individuell eingerichtet werden.

Welche Smart Home-Steuerzentrale?

Wenn du dich für die Verwendung eines offenen oder geschlossenen Systems entschieden hast, gibt es noch weitere Punkte, die du beachten solltest bevor du mit der Einrichtung deines Smart Home beginnst.

Zuerst solltest du natürlich wissen, welche Art von smarten Geräte du in deinem Zuhause benutzen möchtest. Bei der Anschaffung mehrerer verschiedener Technologien solltest du darauf achten, ob diese auch untereinander kompatibel sind und vielleicht sogar den selben Funkstandard nutzen. Sollte dies nicht der Fall sein, stellt das grundsätzlich kein Problem dar. In einigen Fällen lassen sich Kosten sparen, wenn verschiedene Technologien über ein Gateway gesteuert werden können und du nicht für jede Technologie auch einen eigenen Hub dazukaufen musst.

Tipp: Wer auf die Anschaffung eines zusätzlichen Gateways verzichten möchte, sollte sich einmal das Amazon Echo Plus angucken. Hier ist in die “Alexa” auch ein Zigbee-Hub eingebaut, wodurch man beispielsweise auf das Philips Hue Gateway verzichten kann. 

Wusstest du, dass du auch die Fritz!Box als Steuerzentrale für dein Smart Home benutzen kannst? Wie das funktioniert und welche Technologien kompatibel sind, erklären wir dir hier: FRITZ!Box als Smart Home-Zentrale

Außerdem gibt es sogenannte Insellösungen. Als solche werden die smarten Produkte eines Herstellers bezeichnet, der sich ausschließlich auf eine Technologie spezialisiert hat, wie z.B. tado (Heizungssteuerung) oder Philips Hue (Lichtsteuerung). Diese Hersteller verfügen wieder über ein eigenes Gateway und eine eigene App. Wenn man sie mit anderen Technologien verbinden möchte, braucht man also definitiv die App eines Drittanbieters, die die Kommunikation untereinander ermöglicht. Teste hierzu doch mal die naon smart living App, mit der du kostenfrei zahlreiche smarte Technologien miteinander verbinden und in vielfältige smarte Szenarien einbinden kannst. 

naon smart living ermöglicht die Technologien verschiedener offener Systeme in der App miteinander zu verbinden und zu bedienen. Wenn du mehr darüber wissen möchtest, schau dir doch mal die folgenden Beiträge an:

Smarte Haussteuerung mit naon smart living
Smart Home mit naon – Erste Schritte und Tipps
Intelligente Haussteuerung mit Smart Cases von naon

Sobald du dich für eine Zentrale entschieden hast, lässt sich das smarte Zuhause dann meist über Smartphone, Tablet oder teilweise über zusätzliche Hardware (besonders bei geschlossenen Systemen) steuern. Besonders bei offenen Systemen macht es Sinn, die verschiedenen Geräte in einer App zu verknüpfen, um nicht zwischen verschiedenen Apps hin und herspringen zu müssen.

Welche Bereiche deckt das Smart Home ab?

Du willst dein Zuhause sicherer machen, Energie sparen oder interessierst dich einfach für innovative Technik-Gadgets? Generell gilt: beim Thema Smart Home ist für jeden was dabei!

Smart Home – Sicherheit

Sicherheit im eigenen Zuhause hat viele Facetten, Smart Home kann viele davon bedienen. Angefangen an der Haustür beginnt es mit der Bestimmung darüber, wer das Haus betreten darf und wer nicht. Besonders im Eigenheim lohnen sich da smarte Klingeln mit integrierter Kamera. Wenn es an der Tür klingelt, kannst du über dein Smartphone sehen, wer vor der Tür steht und auch mit der Person kommunizieren. Wenn du weniger Interesse an einer Kamera hast, um darüber zu entscheiden, wer das Haus betreten darf und wer nicht, könnte auch ein smartes Türschloss deinen Vorstellungen entsprechen. Das Schlüsselsuchen hat mit dieser Technologie ein Ende, da das Schloss die Tür automatisch für bestimmte Personen entriegelt.

Wenn es aber nicht darum geht, wer rein darf, sondern wer draußen bleiben soll, könnten dich vor allem smarte Überwachungskameras für innen und außen, sowie Fenster- und Türsensoren (z.B. von Telekom SmartHome) interessieren. Egal ob du zuhause bist oder unterwegs, sobald etwas vor sich geht, kannst du auf Wunsch auf deinem Smartphone über Aktivitäten und Bewegungen informiert werden und, wenn nötig, sofort reagieren. In Verbindung mit smartem Licht und einem smarten Feuermelder ist die smarte Alarmanlage vollständig: Während das Licht ein Warnsignal für Einbrecher ist, kann der smarte Rauchmelder auch in Alarm ausbrechen, wenn er nicht durch Rauch, sondern ein Signal des Türsensors oder Bewegungsmelders erhält.

Smarte Rauchmelder (z.B. von Telekom SmartHome) sind auch praktisch, um benachrichtigt zu werden, wenn ein Feuer ausbricht und du nicht zuhause bist. So kannst du blitzschnell reagieren und das Schlimmste verhindern. Außerdem wirst du benachrichtigt, wenn sich die Batterie des Feuermelders dem Ende neigt.

Da nicht nur Feuer, sondern auch Wasser einen erheblichen Schaden anrichten kann, können auch Wassersensoren (z.B. von Panasonic) von großer Hilfe sein. Angebracht im Keller, der Waschküche oder an Orten, an denen eher mal Wasser austreten könnte, wirst du von den Sensoren benachrichtigt, sobald austretendes Wasser wahrgenommen wird.

Sicherheit bedeutet aber auch zu wissen, dass alle wohlauf sind. Berufstätige Eltern von Kindern, die nach der Schule alleine den Heimweg antreten, können durch Smart Home benachrichtigt werden, wenn der Nachwuchs nicht pünktlich nach Hause kommt.

Smart Home – Heizung

Auf die richtige Temperatur zu heizen ist besonders im Winter für einige eher ein Glücksspiel. Diese dann auch noch mit der Luftfeuchtigkeit und frischer Luft aufeinander abzustimmen für viele eine richtige Herausforderung. Smart Home bietet da eine gute Alternative und kann zu erheblichen Kosteneinsparungen führen. Smarte Thermostate (z.B. von AVM FRITZ!) ermöglichen die automatische Beheizung auf eine bestimmte Temperatur, welche über einen bestimmten Zeitraum konstant gehalten werden kann, da die Heizung sich genaustens an die Bedingungen im Raum anpasst. Wird ein Fenster geöffnet, wird die Heizung automatisch runtergefahren und wenn niemand zuhause ist, stellt die Heizung das Heizung ein bzw. regelt die Temperatur herunter. Jeder kann individuell bestimmen, welche Wohlfühltemperatur das Zuhause haben soll, welche Temperatur auch bei Abwesenheit nicht unterschritten werden darf und um welche Uhrzeit sich die Heizung wieder hochfahren soll.

Smart Home – Licht

Besonders bei uns Deutschen ist die smarte Beleuchtung das meist genutzte smarte Feature. Durch die Vielfalt der Geräte und Einsatzmöglichkeiten ist die Nutzung smarter Beleuchtung unglaublich individuell und bietet für jeden die passende Lösung.

Licht ist enorm wichtig und kann das Wohlbefinden des Menschen beeinflussen. Da liegt es nahe, sein Zuhause immer in das passende Licht zu rücken. Mit smarten Glühbirnen kein Problem. Egal ob zur Leistungsstärkung, für den gemütlichen Kinoabend oder als Einschlafhilfe, die Einstellungen smarter Beleuchtung sind individuell einstellbar und haben das Potential jede Situation zu verbessern. Auch vorgefertigte Szenen, Automationen und Gruppierungen sind kein Problem, wenn die Lampen miteinander kommunizieren können.

Neben der ursprünglichen Beleuchtungsfunktion kann smarte Beleuchtung aber auch zur Vermittlung von Warnhinweisen dienen. Auch Licht als Wecker oder zur Erinnerung an Todos oder Ereignisse (z.B. Müllabfuhr, Geburtstag) kann im Smart Home verwirklicht werden.

Erhältlich sind smarte Glühbirnen in den üblichen E14 und E27 Fassungen, welches es sowohl als Farb- und Weißlicht-Lampen von zahlreichen Herstellern gibt. Während sich die Weißlicht-Glühbirnen lediglich in ihrer Intensität anpassen lassen, können die Farblichtlampen in jedem denkbaren Farbton erstrahlen.

Neben den Glühbirnen gibt es aber vor allem vom Anbieter Philips Hue noch einiges mehr: Erweiterbare Lichtschläuche, die selbstklebend überall angebracht werden können und Außenlampen gehören ebenfalls zum Produktportfolio des Anbieters. Außerdem gibt es auch smarte Decken- und Tischleuchten zu kaufen. Selbst ein Spiegel mit smarter Beleuchtung könnte in deinem Badezimmer einziehen.

Smart Home – Lifestyle

Neben all der Kosteneinsparung und dem Sicherheitsfakor bieten smarte Geräte vor allem eines: Komfort und Spaß. Smart Home ist dementsprechend auch als eine Art Lifestyle-Produkt anzusehen, dass in vielen Bereichen des Lebens nicht zwangsläufig notwendig ist, aber das Leben einfach erleichtert und als technisches Spielzeug angesehen werden darf.

Neben den bekannten Gadgets für den Haus und Garten, dem Mähroboter oder auch Saug- und Wischroboter, zählen auch smarte Wetterstationen (z.B. von Netatmo) und Fitnesstracker (z.B. von Fitbit) in diese Kategorie. Auch im Bereich der Beleuchtung gibt es mittlerweile zahlreiche „Spielereien“ wie Lichtpanele, die im Rhythmus der Musik leuchten (z.B. von LIFX) oder Lightstrips, die für die perfekte indirekte Partybeleuchtung (z.B. von Philips Hue) sorgen. Auch smarte Sprachassistenten (z.B. Amazons Alexa oder Google Home) tragen mit ihren mitunter sehr witzigen Funktionen zum Spaß im Smart Home bei.

Smart Home – Kosten

Was es kostet ein Smart Home einzurichten kann man pauschal nicht festlegen. Natürlich hat die Technik ihren Preis und schreckt viele Nutzer ab, wenn sie sich zum ersten mal mit dem Thema beschäftigen. Allerdings werben die Hersteller mit der Kosteneinsparung im Bereich Strom und Heizung. Letzten Endes muss dann jeder selbst entscheiden, ob sich Smart Home für das eigene Zuhause lohnt oder nicht. Natürlich zahlt man hier vor allem für den zusätzlichen Komfort sowie die zusätzliche Sicherheit. Gerade letzteres kam vor der smarten Technik besonders für Mieter nicht in Frage, denn die Anschaffungskosten für eine übliche Alarmanlage sind immens.

Als Einsteiger lohnt es sich definitiv in Starter-Pakete zu investieren. Hier sind neben dem zugehörigen Gateway oftmals schon einige Geräte enthalten. z.B.

Für wen lohnt sich Smart Home?

Auch in diesem Punkt lässt sich nicht pauschalisieren. Smart Home kann für jeden einen Nutzen haben. Egal ob für den Single in einer kleinen Mietwohnung oder für die Familie im Eigenheim. Selbst die pflegebedürftigeren Großeltern können durch die smarte Vernetzung des eigenen Zuhauses profitieren.

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